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Global Market Fonds

Anlageziele
Anlagestrategie

 

Anlageziele

1. Hohe Anlagesicherheit
Das Angebot der RWB Global Market Fonds richtet sich an Privatanleger, die im Rahmen des privaten Vermögensaufbaus die Rendite ihres Gesamtportfolios durch Beimischung von Private Equity steigern wollen. Da die Vermögensbildung in dieser Zielgruppe immer auch unter dem Blickwinkel geschieht, einen Kapitalstock als zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen, hat die Anlagesicherheit Vorrang vor allen anderen Anlagezielen.

Kernelement zur Erreichung einer hohen Anlagesicherheit ist die disziplinierte Einhaltung des Balanced Portfolio Konzepts, das auf einer fundierten Auswahl quantitativer und qualitativer Diversifikationskriterien basiert.

2. Überdurchschnittliche Rendite
Das zweite Anlageziel ist es, eine Performance zu erzielen, die über der Durchschnittsrendite der Anlageklasse im Investitionszeitraum des Fonds liegt. Hierzu ist es zwingend erforderlich, die schlechtesten 10% aller Fonds zu vermeiden, d.h. diese "Verliererfonds" über zuverlässige Auswahlkriterien und fundierte Informationen verlässlich zu identifizieren und auszusortieren. Schafft es das Portfoliomanagement darüber hinaus, nur die Fonds zu selektieren, die zu den besten 50% ihres Lancierungsjahres gehören, führt dies zu einer deutlich überdurchschnittlichen Anlegerrendite.

 

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Anlagestrategie

Eckpfeiler sind:


Die Umsetzung der beiden erstgenannten strategischen Schwerpunkte erfolgt seit 2008 auf Jahresbasis bezogen auf eine Investitionsgesellschaft (z.B. RWB Global Market Invest 2008 GmbH), in der sämtliche während eines Kalender- bzw. Vintagejahrs gezeichneten Zielfonds zusammengefasst werden und an der sich die jeweiligen Global Market Fonds entsprechend ihres Platzierungs- bzw. Investitionserfolgs beteiligen können.

Balanced Portfolio Konzept


Um den optimalen Diversifikationsnutzen zu erzielen, muss in eine definierte Mindestanzahl an Zielfonds (quantitative Streuung) investiert werden. Diese Anzahl an Zielfonds ist ausgewogen auf die verschiedenen Investitionsthemen bzw. Sektoren des Private Equity zu verteilen (qualitative Streuung).

Das System ausgewogener quantitativer und qualitativer Streuung wird als Balanced Portfolio Konzept bezeichnet.

Das Balanced Portfolio Konzept schränkt das Portfoliomanagement in seiner Auswahlfreiheit ein. Andererseits wird verhindert, dass das Fondsmanagement bei Fehleinschätzungen ökonomischer Trends überproportional viele Mittel in performanceschwache Investitionsthemen oder Märkte investiert.

Die praktische Umsetzung der quantitativen und qualitativen Diversifikation in eine in der täglichen Praxis handhabbare Entscheidungsgrundlage erfolgt durch die Festlegung von Allokationsrichtlinien. Die Allokationsrichtlinien legen die angestrebte Aufteilung des verfügbaren Investitionskapitals auf die Segmentierungsklassen eines Diversifikationskriteriums fest.

Balanced Portfolio Konzept

Die Allokationsrichtlinien werden grundsätzlich zu Beginn eines jeden Vintagejahres im Hinblick auf aktuelle Entwicklungstrends überprüft, ggf. überarbeitet und in Form eines Prospektnachtrags veröffentlicht. Die in den Allokationsrichtlinien fixierten Größenordnungen sind dabei als Zielgrößen zu verstehen, die bezogen auf das Gesamtcommitment eines Vintagejahres erreicht sein sollen.

 

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Allokationsrichtlinien im Einzelnen


Quantitative Diversifikation nach Anzahl der Zielfonds
Die Anzahl der Zielfonds eines Balanced Portfolio, gegenüber denen pro Vintagejahr zu relativ gleichen Beträgen ein Commitment abgegeben wird, stellt das zentrale Kriterium der quantitativen Diversifikation dar. Es ist nachgewiesen, dass ab einer Anzahl von fünf Commitments pro Vintagejahr die Volatilität des Portfolios nur noch unwesentlich sinkt, ab zehn Commitments ergibt sich kein weiterer Diversifizierungsnutzen. Die Allokationsrichtlinien sehen bezogen auf die vintagejahrbezogenen Investitionsgesellschaften eine Streuung über ca. 10 - 15 Zielfonds vor.

Diversifikation nach Anzahl der Zielfonds

Qualitative Diversifikation nach Finanzierungsanlässen
Finanzierungsanlässe beschreibt die unterschiedlichen Finanzierungssituationen bzw. -lösungen, anlässlich derer in einem Unternehmen Eigenkapital investiert wird. Entsprechende Erläuterungen finden Sie im Abschnitt "Finanzierungsanlässe des Private Equity".

Während die Ausgangsdaten für die quantitative Diversifikation auf langfristige statistische Analysen zurückgreifen und deshalb kaum mehr Veränderungen unterliegen, müssen die qualitativen Diversifikationskriterien auf die jeweilige makroökonomische Ausgangslage bzw. deren Einschätzung durch das RWB Portfoliomanagement zu Beginn eines Vintagejahres ausgerichtet werden.

Für das Vintagejahr 2009 sind 15% des verfügbaren Kapitals für den Bereich Venture Capital, also der Finanzierung früher Entwicklungsphasen eines Unternehmens (Early Stage und Expansion), vorgesehen, wobei Zielfonds, die ausschließlich in der sehr frühen Seed-Phase finanzieren, nur in Ausnahmefällen berücksichtigt werden sollen. Die Investitionen im Buyout Sektor sollen insgesamt 70% betragen und sind möglichst ausgewogen auf die unterschiedlichen Größenklassen (SmallCap-, MidCap-, LargeCap- und Mega-Buyout) zu verteilen. Die verbleibenden 15% des Investitionskapitals sind ausgewogen auf die Sektoren Mezzanine und Secondary zu verteilen. Die Einbeziehung dieser Finanzierungsanlässe hat sich jedoch grundsätzlich auch an den Erfordernissen einer aktiven Liquiditätssteuerung zu orientieren und kann deshalb variieren.

Diversifikation nach Finanzierungsanlässen

Qualitative Diversifikation nach Vintagejahren
Unabhängig von Extremsituationen, wie dem Platzen der Technologieblase an den Wachstumsbörsen zu Beginn dieses Jahrtausends oder der Finanzkrise 2007/08, sind die Auswirkungen der "normalen" markt- oder branchentypischen Zyklen auf die Unternehmensbewertungen so stark, dass die Streuung über mehrere, aufeinanderfolgende Auflegungsjahre ein unbedingtes Diversifikationskriterium darstellt.

Die möglichst gleichmäßige Verteilung der Investitionszusagen auf Zielfonds, die in mindestens drei aufeinanderfolgenden Vintagejahren aufgelegt werden, führt deshalb zu einer erheblichen Senkung der Volatilität eines Private Equity Portfolios. Die RWB Global Market Fonds • International sehen deshalb für die erste Investitionsrunde grundsätzlich einen dreijährigen Platzierungs- und Investitionszeitraum vor.

Diversifikation nach Vintagejahren Quelle: In Anlehnung an Berechnungen der Partners Group

Qualitative Diversifikation nach Regionen
Einerseits weisen Volkswirtschaften regionalspezifische Unterschiede in Bezug auf ihre ökonomischen Stärken und Entwicklungsstadien auf und folgen deshalb teilweise unterschiedlichen Zyklen. Andererseits führt die Globalisierung zu einer zunehmenden Synchronisierung der Weltmärkte. Die regionale Streuung ist daher das im Rahmen der Allokationsrichtlinien am geringsten gewichtete Diversifikationskriterium.

Für das Vintagejahr 2009 ist folgende Aufteilung vorgesehen: 20% Asien, 35% USA, 35% Europa, 10% ROW (Osteuropa, Lateinamerika).

Diversifikation nach Regionen

 

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Strategische Sektorallokation


Maximale Rendite ist nur dann zu erwarten, wenn Zielfonds mit einem "guten Management" in einem "guten Markt" agieren. Die Identifikation von erfahrenen Management-Teams mit hervorragendem Track Record - das klassische Fondspicking - muss daher mit einer makroökonomisch fundierten Einschätzung der relativen Attraktivität verschiedener Zielmärkte Hand in Hand gehen. Es gilt zu entscheiden, welche Investitionsthemen bzw. Sektoren des Private Equity für die voraussichtliche Investitionsdauer der Zielfonds eines Vintagejahres (drei bis vier, maximal fünf Jahre) besonders attraktiv sind.

Als Segmentierungsklassen einer strategischen Sektorallokation eignen sich zunächst die qualitativen Diversifikationskriterien Finanzierungsanlässe und Regionen, da die einzelnen Untersegmente nicht gleichgerichtet auf mikro- und makroökonomische Einflussfaktoren reagieren. Herausforderung der Sektorallokation ist es, aus diesen Diversifikationsmerkmalen ein geeignetes Raster an Sektoren zu erstellen und den gebildeten Sektoren einen Attraktivitätsgrad zuzuordnen.

Die strategische Sektorallokation wird durch den Investitionsausschuss einmal jährlich in Verbindung mit der Errichtung der jeweils auf ein Lancierungsjahr bezogenen Investitionsgesellschaften festgelegt.

Die renditestärksten Anlagefelder ändern sich dabei von Region zu Region und von Vintagejahr zu Vintagejahr. Vor diesem Hintergrund steht die strategische Sektorallokation vor der Herausforderung, das politische, ökonomische und gesetzliche Umfeld der Anlageklasse Private Equity permanent zu beobachten, Trends frühzeitig zu erkennen und daraus Schlussfolgerungen abzuleiten, welche der Sektoren mittelfristig - d.h. für die bevorstehende Investitionsperiode der Zielfonds eines Vintagejahres - die beste Marktentwicklung versprechen.

Strategische Sektorallokation Grossansicht dieses Bildes zur Großansicht Investment Outlook 2009   Quelle: RWB, Stand Dezember 2008

 

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Standardisierter Investitionsprozess


Voraussetzung für die strikte Vermeidung der 10% an "Verliererfonds" und die Auswahl von Outperformern ist - nach der strategischen Sektorallokation - die Identifikation und genaue Prüfung (Due Diligence) der auf die ausgewählten Sektoren spezialisierten Zielfonds. Im Ergebnis eines solchen Due Diligence Prozesses wird für jeden untersuchten Zielfonds ein standardisiertes Stärken/Schwächen Profil erstellt. Die Untersuchungstiefe nimmt dabei in jedem Stadium des vierstufigen Auswahlverfahrens zu.

Investitionsauswahlverfahren

Grafisch wird die jeweilige Ausprägung der entscheidungsrelevanten Beurteilungskriterien in einem sogenannten "Spinnennetz" zusammengefasst. Schwierigster, aber für den Erfolg entscheidender Prüfungsbestandteil, ist dabei die Analyse der persönlichen Fähigkeiten der verantwortlichen Manager. Interviews und der Vergleich der gewonnenen Eindrücke mit anderen Managern müssen ergänzt werden durch die ganzheitliche Analyse einzelner, abgeschlossener Finanzierungsfälle, die vom jeweiligen Partner betreut worden sind. Referenzbesprechungen mit den Geschäftsführern von Portfoliounternehmen werden geführt, um das gewonnene Bild zu belegen.

Hat es ein Zielfond bis in das letzte Stadium des Auswahlprozesses geschafft, wurde jedes einzelne der im "Spinnennetz" zusammengefassten Beurteilungskriterien ausführlich in einem mehr als 50seitigen Investitionsvorschlag (Investmentproposal) dokumentiert, der letztlich die Entscheidungsgrundlage für den Investitionsausschuss bildet.

Beurteilungskriterien bei der Fondsauswahl

Die disziplinierte Einhaltung der Systematik eines standardisierten Investitionsprozesses ist Kernelement der Anlagestrategie aller RWB Fonds. Das Verfahren legt - bei positiver Entscheidung des Investitionsausschusses - gleichzeitig die Grundlagen für ein effizientes Monitoring. Der ständige Abgleich der im Investitionsverfahren getroffenen Annahmen mit der tatsächlichen Fondsentwicklung ist entscheidende Voraussetzung für die laufende Verbesserung der Qualität des Investitionsprozesses.

 

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Thesaurierung und Reinvestition


Von der RWB Gruppe initiierte Publikums-Dachfonds der Anlageklasse Private Equity arbeiten bis zum jeweiligen Liquidationsbeginn eines Fonds grundsätzlich nach dem Prinzip von Thesaurierung und Reinvestition. Das bedeutet, dass die von den Zielfonds an den Dachfonds im Zuge des Verkaufs von Zielunternehmen ausgeschütteten Erlöse zunächst nicht an die Anleger ausgeschüttet werden, sondern in einer zweiten Investitionsrunde erneut in Private Equity Fonds investiert werden.

Ziel dieses international auch als "Evergreen" bezeichneten Reinvestitionsprinzips ist es, das effektiv gemanagte Kapital kontinuierlich zu erhöhen und damit die Investitionsquote, d.h. das Verhältnis von durch Kunden eingezahltem zum tatsächlich in Private Equity Finanzierungen arbeitenden Kapital, deutlich zu steigern.

Die Höhe des durch die einmalige Thesaurierung erreichten positiven Effekts auf die Investitionsquote hängt dabei vom in der ersten Investitionsrunde erzielten Investitionserfolg ab. Werden z.B. in der ersten Investitionsrunde nach Berücksichtigung von Liquiditätsreserven sowie einmaligen und laufenden Kosten bspw. 90% der eingezahlten Liquidität investiert und damit ein Multiple von 2, d.h. Verdopplung des eingesetzten Kapital erzielt, steigt durch die Reinvestition die Investitionsquote des Dachfonds sukzessive auf 180%.

Eine hohe Investitionsqoute ist nicht nur deswegen ein entscheidendes Qualitätskriterium eines Dachfonds, weil es die effektiv erzielbare Kapitalbindung verbessert. Die Thesaurierung hat auch einen spiegelbildlichen Effekt auf die Kostenquote eines Dachfonds. Weil einmalige Kosten, wie z.B. das bei Zeichnung fällige Agio, mit der Reinvestition durch den Dachfonds nicht erneut entstehen, verbessert sich bei zunehmender Thesaurierung auch die effektive Kostenquote eines Dachfonds. Anders ausgedrückt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Dachfonds steigt, denn dem Preis (z.B. in Form einmaliger Emissionskosten) steht eine deutlich gesteigerte Leistung (= das verwaltete und gemanagte Kapital) gegenüber.

 

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Aktives Liquiditätsmanagement


Die Investitionszusagen (Commitments), die von einem Dachfonds gegenüber seinen Zielfonds abgegeben werden, stellen eine Zahlungszusage des Dachfonds dar, die je nach Investitionsgeschwindigkeit des Zielfonds über einen vertraglich geregelten Zeitraum von drei bis fünf Jahren abgerufen werden kann. Die Höhe der Investitionszusagen errechnet sich dabei aus der Höhe und Zusammensetzung des von den Anlegern gezeichneten Kapitals sowie den Kosten des Dachfonds. Dabei spielen insbesondere das Verhältnis von Einmal- zu Rateneinlagen und die Laufzeit der Rateneinlagen eine wichtige Rolle.

Da das zugesagte Kapital über mehrere Jahre abgerufen wird, ist es die zentrale Herausforderung eines aktiven Liquiditätsmanagements, die von den Privatanlegern in den Fonds eingezahlte Liquidität stets in maximaler Höhe investiert zu halten, damit der Anteil der zu Geldmarktzinssätzen "geparkten" Liquidität niedrig und die "Verwässerung" der Private Equity Renditen für den Anleger so gering wie möglich ist.

Liquiditätsströme der Dachfonds

Das aktive Liquiditätsmanagement beinhaltet deshalb zunächst Maßnahmen der "Vertriebssteuerung" eines Publikumsfonds, d.h. Maßnahmen zur Beeinflussung von Höhe und Struktur des von den Anlegern des Dachfonds gezeichneten Kapitals, wie z.B. das Verhältnis Einmal- zu Rateneinlagen oder die Laufzeit von Rateneinlagen (Ebene Privatanleger - Dachfonds). Des Weiteren muss das Liquiditätsmanagement eine genaue Planung und Kontrolle der wahrscheinlichsten Szenarien für die Kapitalzu- und -abflüsse aus den einzelnen Private Equity Zielfonds vornehmen (Ebene Dachfonds - Zielfonds).


Liquiditätsflüsse zwischen Privatanleger und Dachfonds
Dachfondskonzepte für institutionelle Investoren delegieren in der Regel das Liquiditätsmanagement an den Investor ("Just-in-time" Prinzip). Privatanlegern fehlt die dafür notwendige finanzielle Flexibilität. Sie erwarten eine planbare Zahlungsreihe. Publikumsfonds wie die RWB Global Market Fonds stehen deshalb vor der Herausforderung, dem Anleger einerseits eine planbare Zahlungsreihe zu ermöglichen, andererseits das Planungsrisiko zu übernehmen, dass die investierbare Liquidität während der Zeichnungsphase vom Platzierungserfolg abhängig ist.

Diese Ausgangskonstellation bietet für beide Beteiligte - das Dachfondsmanagement und den Anleger - auch Chancen. Der Privatanleger ist unter der Bedingung der Planbarkeit des Mittelabflusses bereit, langfristige Investitionszusagen, zum Beispiel in Form von Rateneinlageverpflichtungen, abzugeben. Das Fondsmanagement kann mit Hilfe solcher Zahlungszielvereinbarungen auf Basis stetiger Liquiditätszuflüsse planen und eine gezielte Overcommitmenstrategie verfolgen, ohne die damit üblicherweise verbundenen Risiken einzugehen.

Idealtypischer Liquiditätsverlauf


Verstetigung der Liquiditätsflüsse
Die Stabilität der Prognoserechnungen eines Liquiditätsplanungs- und Controllingmoduls kann durch die systematische Verstetigung der Liquiditätszu- und -abflüsse zwischen Dachfonds, Zielfonds und Privatanleger grundsätzlich erhöht werden. Die RWB Global Market Fonds sehen diesbezüglich folgende konzeptionelle Maßnahmen vor:

Verstetigung des Liquiditätsabflusses durch:

Verstetigung des Liquiditätszuflusses durch:

Wegen der grundsätzlichen Unwägbarkeiten eines langfristigen Liquiditätsplanungs- und Controllingmodells ist bei Planung der Kapitalab- und -zuflüsse des nicht abgerufenen Kapitals eine Liquiditätsreserve oder eine unwiderrufliche Kreditlinie zu berücksichtigen.



Liquiditätsflüsse zwischen Dachfonds und Zielfonds
Das Zusammenspiel der verschiedenen unmittelbar durch die Zielfonds veranlassten Kapitalab- und -zuflüsse folgt je nach Anlagesegment des Private Equity (z.B. Buyout, Mezzanine oder Venture Capital) bestimmten Cashflow-Mustern. Über die Vielzahl der gezeichneten Fonds nivellieren sich die durch die individuelle Investitionsaktivität verursachten Abweichungen von diesen Planungsmustern, so dass der Saldo des nicht abgerufenen Kapitals mit Hilfe eines umfangreichen Planungs- und Controllingmodells realitätsdicht simuliert werden kann.

Buyout Investments (I. RWB AG)

In einem thesaurierenden und qualitativ ausreichend diversifizierten Dachfonds-Portfolio können die Cashflow-Muster der verschiedenen Anlagesegmente (Buyout, Mezzanine, Venture Capital) und -instrumente (z.B. Primary- und Secondary-Fonds) so miteinander kombiniert werden, dass der Plansaldo des nicht abgerufenen Kapitals auch im Hinblick auf den Lebenszyklus eines Dachfonds optimiert werden kann.

 

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