Der sagenhafte Erfolg des schlechtesten Investors aller Zeiten


Im September 2008 ging die US-Bank Lehman Brothers Pleite – der wohl ungünstigste Moment für eine DAX-Investition. Stimmt das?

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Schaubild über den Erfolg des schlechtesten Investors aller Zeiten

Stellen Sie sich vor, Sie hätten vor zehn Jahren am 15. September 2008 10.000 Euro in einen DAX-ETF investiert. Das Timing: miserabel. Denn am gleichen Tag ging die US-Bank Lehman Brothers Pleite. Der Tag gilt für viele als Start der Finanzkrise im Zuge derer der deutsche Aktienindex um fast 40 Prozent abstürzte.

In Zahlen ausgedrückt wären Sie beim DAX-Stand von 6.064 Punkten eingestiegen. Bis März 2009 sanken die Kurse auf den Tiefstand von 3.666 Punkten. Ihre 10.000 Euro wären nach etwa einem halben Jahr nur noch 6.040 Euro wert gewesen und Sie der womöglich schlechteste Investor aller Zeiten – wären da nicht die nachfolgenden Jahre.

Am 15. September 2018, also zehn Jahre nach eben jenem schlechten Einstiegszeitpunkt, notierte der DAX bei 12.124 Punkten. Das sind 99,9 Prozent mehr als am 15. September 2008 und bedeutet nichts anderes als – Dividenden eingerechnet – 7,2 Prozent Rendite pro Jahr und 19.900 Euro trotz Finanzkrise. Ein sagenhaftes Ergebnis!

Dieses Rechenbeispiel soll zeigen: Niemand kann vorhersagen, ob die Aktienmärkte in den nächsten Wochen und Monaten steigen oder sinken. Wenn Sie allerdings langfristig und breit gestreut investieren, können Sie egal zu welchem Einstiegspunkt nur wenig falsch machen. Mit unserer ETF-Vermögensverwaltung bieten wir Ihnen hierzu eine Anlagelösung, mit der Sie Ihr Vermögen nicht nur über die 30 deutschen Unternehmen des DAX, sondern weltweit über mehr als 1.000 Unternehmen streuen.

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