Immer mehr Bankkunden müssen Negativzinsen zahlen


Sogenannte Strafzinsen sind nicht mehr neu. Bisher haben sie jedoch hauptsächlich Neukunden von Banken betroffen. Nun sind die ersten Bestandskunden an der Reihe.

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Frau verdeckt mit den Händen ihre Augen

Bei der Hamburger Sparkasse, der größten Sparkasse Deutschlands, ist es seit Mai schon so weit: Neu- und Bestandskunden müssen ab 50.000 Euro auf dem Konto Strafzinsen zahlen. Grund dafür ist nach wie vor die Geldpolitik der EZB, denn die verlangt für Einlagen der (Geschäfts-)Banken seit einiger Zeit Zinsen. Um ihre Kosten zu decken, geben immer mehr Banken diese Negativzinsen an ihre Kunden weiter. Manchmal „nur“ eins zu eins, manchmal verlangen diese sogar mehr – häufig sind es aber 0,55 Prozent aufwärts.

Laut dem unabhängigen Vergleichsportal Verivox ist dies eine Abwehrreaktion der Banken, die aus Kostengründen keine Einlagen mehr von ihren Kunden verwalten möchten. Doch handelt es sich dabei vielleicht nur um einen kurzzeitigen Trend? Leider nein, denn laut eben dieser Auswertung verlangen mittlerweile etwa 345 Kreditinstitute Strafzinsen, das sind mehr als doppelt so viel wie noch zu Beginn des Jahres.

Was also tun, wenn man sein Geld vor Inflation UND Strafzinsen schützen möchte? Eine mögliche Antwort: Umschichten. Dabei bietet sich etwa die Investition in die Anlageklasse Private Equity an. Denn damit schützen Sie Ihr Geld vor unnötigen Negativzinsen. Gleichzeitig erhalten Sie die Chance auf eine Rendite deutlich über der Inflationsrate. Übrigens: Noch bis zum 30. Juni können Sie den RWB International VII zeichnen – die Private-Equity-Anlagelösung für Privatanleger...

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Quellen

handelsblatt.com

Foto: Brooke Cagle (von unsplash.com)