Lieblingsthema Private Equity: Family Offices wollen mehr investieren


Bei den „vermögenden Familien“ ist die Begeisterung für Private Equity ungebrochen: Etwa 55 Prozent der privaten Großinvestoren wollen noch mehr in diese Anlageklasse investieren.

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Von den Vermögenden kann man das Sparen lernen – oder besser gesagt: das Investieren. Aber worauf achten die Wohlhabenden dieser Welt beim Geldanlegen besonders? Eine aktuelle Studie von Blackrock und Juniper Place liefert nun die Antwort auf diese Frage, denn darin wurden 185 Family Offices nach ihrer Anlagestrategie befragt. Übrigens: Family Offices sind Gesellschaften, die das Geld von wohlhabenden Eigentümerfamilien verwalten. Sie übernehmen also eine ähnliche Funktion wie Vermögensverwaltungen.

Das Ergebnis der Umfrage: Family Offices verlassen sich in Zeiten von Covid-19 verstärkt auf krisenresistente Strategien mit einem langen Anlagehorizont und illiquiden Anlageklassen. Private Equity ist laut der Studie einer der Schlüsselbereiche, denn Family Offices möchten in der Regel 10 bis 25 Prozent ihres Portfolios in die Anlageklasse investieren. Über die Hälfte gibt außerdem an, dass sie ihr bestehendes Engagement deutlich erhöhen wollen. Besonders gefragt sind dabei zur Zeit die Sektoren Gesundheit und Technologie. Beide Investitionstrends konnten wir zuletzt auch bei den Exit-Aktivitäten beobachten – etwa mit den Verkäufen von Vanguard Healthcare Solutions und Intelisecure.

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Quellen

blackrock.com

Foto: Gautier Salles (von unsplash.com)