UBS-Studie: Private Equity für mehr Rendite


Die UBS hat ihren jährlichen Report über das Investitionsverhalten der hochvermögenden Familien veröffentlicht. Der Trend ist klar: Immer mehr von ihnen investieren in Private Equity.

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UBS Global Family Offices Report 2022 - Private Equity für mehr Rendite

Es ist ein Trend, der sich schon seit Jahren abzeichnet: Immer mehr Family Offices – das sind die Vermögensverwalter der reichen Familien – investieren ihr Geld in Private Equity. Laut aktuellem UBS Global Family Offices Report 2022 haben bereits 80 % dieser Familien Private Equity im Portfolio. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 77 %, im Jahr 2020 bei 75 %. Damit ist Private Equity die einzige Anlageklasse, bei der diese Zahlen stetig steigen.

Grund dafür sind laut Studie in erster Linie die höheren Renditen. Fast drei Viertel (74 %) der Family Offices, die ihre Private-Equity-Investitionen in den kommenden drei bis fünf Jahren erhöhen wollen, erwarten eine bessere Performance als z.B. bei Aktien. Mehr als die Hälfte dieser familiengeführten Investmentbüros (52 %) schätzt an der Anlageklasse außerdem den Zugang zu attraktiven Unternehmen, die nicht an den öffentlichen Kapitalmärkten handelbar sind.

Am beliebtesten sind der Studie zufolge Private-Equity-Investitionen im Technologiesektor. Auch in den RWB Portfolios finden sich zahlreiche Hidden Champions aus diesem Bereich. Jüngstes Beispiel ist der erfolgreiche Exit des Cloudservice-Dienstleisters L&T Infotech, bei dem etwa 1,8 Mio. Euro an die mittelbar beteiligten RWB Fonds zurückflossen.

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