2-Mio.-Exit: Auftragsentwicklung und -herstellung von Medikamenten


Der Medikamentenentwickler Aragen agiert im Hintergrund, übernimmt aber eine wichtige Aufgabe. Der Verkauf des Hidden Champions führt zum Millionenrückfluss.

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Pipetten und Reagenzgläser im Labor

Wenn neue Krankheiten entstehen und um sich greifen, stehen auch die Erforschung von Wirkstoffen und die Entwicklung von Medikamenten im Fokus – wie zuletzt die Covid-19-Pandemie gezeigt hat. Das indische Unternehmen Aragen Life Sciences (vorher GVK Bio) macht genau das: Es wird von der Pharmaindustrie beauftragt auf Molekülebene zu forschen, zu analysieren und auf dieser Datenbasis wirkungsvolle Medikamente zu entwickeln und herzustellen.

Heute ist Aragen mit 3.100 Mitarbeitern und einem weltweiten Netzwerk einer der Marktführer im Bereich Biowissenschaften. Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 gegründet und betreut mittlerweile über 450 Großkunden aus den verschiedensten therapeutischen Branchen. Nach 20 Jahren Firmengeschichte wurde Mitte letzten Jahres nun auch die Marke von Aragen überarbeitet. Im Fokus steht die sogenannte AURA, eine Abkürzung für die typisch indischen Attribute Ambitious (ehrgeizig), Understated (unaufdringlich), Resilient und Agile. Der neue Markenauftritt war der letzte Schritt vor dem erfolgreichen Exit. Denn über den Private-Equity-Manager ChrysCapital wurde Aragen erfolgreich verkauft. Insgesamt sind dadurch rund zwei Millionen US-Dollar an die RWB Fonds Asia I, India III sowie RWB International II, III und V zurückgeflossen.

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Quellen

vccircle.com

Foto: Hans Reniers (von unsplash.com)