Zum Schutz von Kindern – Schulsoftware spielt 1,4 Mio. Euro zurück

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Lachende Kinder am Meer

Das britische Unternehmen CPOMS hat eine Software entwickelt, die es Schulen erleichtert, das Wohl von Kindern zu dokumentieren. Nun kam es zum Exit.

Das britische Unternehmen CPOMS wurde vom Private-Equity-Manager ECI Partners erfolgreich verkauft und gehört damit nicht länger zum RWB Portfolio. 1,4 Millionen Euro fließen an die mittelbar beteiligten Fonds RWB International III und V sowie RWB Cost Average zurück.

Es handelt sich neben dem finanziellen auch um einen gesellschaftlich äußerst wertvollen Exit. Denn CPOMS hat eine Software entwickelt, mit der Personal von Grund- und weiterführenden Schulen Anzeichen von häuslicher und psychischer Gewalt, Mobbing oder Diskriminierung und vielem mehr bei Schülerinnen und Schülern systematisch dokumentieren kann. Der Vorteil der Software: Die bislang individuellen Beobachtungen einzelner Lehrkräfte zu einem Schüler können in der Software konsolidiert betrachtet werden und fügen sich so zu einem größeren Bild zusammen. Kinder mit tiefgreifenden Problemen werden mithilfe der Software frühzeitig erkannt und das Schulpersonal kann die notwendigen Maßnahmen ergreifen. So ermöglicht die Software im Extremfall auch die direkte Kontaktaufnahme mit den jeweiligen lokalen Behörden.

Wie wertvoll diese Software für den Schutz von Kindern ist, hat auch die Queen erkannt. Elizabeth II. hat CPOMS im Jahr 2020 mit ihrem „Queen’s Award for Enterprise“ ausgezeichnet. Dazu kommt das Tool auch bei Schulen gut an. Innerhalb der dreieinhalb Jahre Haltedauer durch ECI konnte die Kundenbasis von 6.000 auf nun über 14.000 teilnehmende Schulen in 34 Ländern weltweit ausgebaut werden.

Quellen

Quellen: ecipartners.com

Foto:  Vitolda Klein (von unsplash.com)

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